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Pressemeldungen | 13.06.2021

Maximilian Schachmann verpasst knapp GC-Podestplatz am Ende der Tour de Suisse

Die Rundfahrt endete mit der 160 km langen Königsetappe rund um Andermatt. Der Strecke zum Zielort führte über den Oberalppass (1. Kat), der gleich nach dem Start in Angriff genommen werden musste. Danach ging es weiter über den Lukmanierpass (1.Kat) und zum Schluss den Gotthardpass (HC Kat.), ehe das Peloton dann über eine Abfahrt das Ziel erreichte. Nach einem hektischen Start konnte sich letztlich im zweiten Anstieg eine neunköpfige Gruppe absetzen zu der auf den nächsten Kilometer noch sechs weitere Fahrer aufschlossen. Das Feld hielt den Abstand der Spitze allerdings in Grenzen und ließ den Vorsprung auf nicht mehr als 2:30 Minuten anwachsen. Vor dem Anstieg zum Gotthardpass rückte auch BORA - hansgrohe an die Spitze des Feldes und machte Tempo, während wenig später die Spitzengruppe auf den Kopsteinpflasterpassagen des finalen Anstiegs zerfiel. Im Feld fuhren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr als 15 Fahrer, darunter auch Maximilian Schachmann. Obwohl er am Gotthardpass mehrmals abgehängt wurde, mobilisierte der Berliner noch einmal alle Kräfte und schloss mehrfach wieder auf. Allerdings musste er endgültig kurz vor der Bergwertung reißen lassen. In der Abfahrt versuchte er sich zu den Führenden heranzukämpfen, und hätte auch beinahe den Anschluss geschafft. Am Ende überquerte er die Ziellinie beim Sieg von G. Mäder auf dem 10. Platz und verpasste damit einen Podestplatz in der Gesamtwertung um nur vier Sekunden. BORA - hansgrohe schließt die Schweizer Rundfahrt mit einem 2. Platz auf der zweiten Etappe und einem 4. Rang in der Gesamtwertung ab.

 

Ergebnis: Etappe

01 G. Mäder               4:04:25

02 M. Woods                 +0:00

03 M. Cattaneo             +0:09

10. M. Schachmann      +0:21

 

Ergebnis: Gesamtwertung

01 R. Carapaz                24:44:01

02 R. Uran                         +0:17

03 J. Fuglsang                   +1:15

04 M. Schachmann           +1:19

 

Reaktionen im Ziel

„Die Etappe war richtig schwer, gleich von Anfang an mit dem Anstieg. Ich bin natürlich voll gefahren und es ärgert mich ein bisschen, dass ich auf den letzten Metern reißen lassen musste. Ich habe voll gekämpft, aber ich bin trotzdem etwas enttäuscht, dass es mit einem Podestplatz am Ende nicht geklappt hat." - Maximilian Schachmann

„Es ist unglaublich schade, dass wir das Podium um vier Sekunden verpasst haben. Das Team und Max haben heute alles gegeben, und er hat super Unterstützung von den Jungs bekommen. Am letzten Berg wurde er etwas abgehängt, konnte aber noch einmal die Lücke etwas schließen. Leider hat es nicht ganz gereicht, denn es hätten vier Sekunden mehr sein müssen, um den dritten Platz zu behalten. Das ist wohl schade, aber so kommt es eben im Sport und im nächsten Rennen greifen wir wieder an." - Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

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