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Pressemeldungen | 22.04.2021

Matteo Fabbro erringt zehnten Rang auf der Königsetappe der Tour of the Alps

Das heutige 169 Kilometer lange vierte Teilstück der Tour of the Alps war zugleich auch die Königsetappe der Rundfahrt. Von Naturns nach Valle del Chiese mussten an die 4000 hm überwunden werden und wie gestern gab es erneut einen harten Kampf um die Gruppe des Tages. BORA – hansgrohe zeigte sich abermals sehr aktiv und war mit Pöstlberger, Zwiehoff und Fabbro bei unterschiedlichen Attacken an der Spitze vertreten, bevor Felix Großschartner letztlich die richtige Post erwischte. Neun Fahrer setzten sich am Anstieg zum Passo Castrin ab, wurden vom Feld aber nie weiter als 2:30 weggelassen. Kurz vor dem letzten Anstieg wurde die Gruppe wieder gestellt und Matteo Fabbro konnte nun lange mit den Besten mithalten. Auf den letzten 4 km begannen die Attacken und der junge Italiener verlor den Kontakt zur Spitze. Fabbro erreichte letztlich auf Rang 10 als bester von BORA – hansgrohe das Etappenziel, 1:22 hinter dem Sieger P. Bilbao.  

 

Ergebnisse

01 P. Bilbao                         4:39:42

02 A. Vlasov                        +0:00

03 S. Yates                          +0:00

10 M. Fabbro                      +1:22

20 B. Zwiehoff                    +2:53

 

Reaktionen im Ziel

„Ich habe am Ende versucht auf Ergebnis zu fahren, aber es hat nicht ganz nach vorne gereicht. Ich hatte nicht die besten Beine nach der langen Flucht gestern und Ineos hat am letzten Berg ein unglaubliches Tempo angeschlagen. Ich wusste, dass ich eigentlich früh attackieren muss, um eine Chance zu haben, aber bei dem Tempo war das nicht möglich. Am Ende bin ich meinen Rhythmus gefahren und habe in der Abfahrt auch nicht das letzte Hemd riskiert.“ – Matteo Fabbro

„Wir wollten wieder aktiv fahren, allerdings war uns auch klar, dass Felix und Matteo wohl nicht genügend Rückstand in der Gesamtwertung hatten, um sie ziehen zu lassen. Dem war dann auch so, als Felix in der Gruppe war. Der Abstand wurde bei 2:30 kontrolliert und so gab es am Ende keine Chance, im letzten Anstieg noch vorne zu sein. Aber wir haben es versucht. Am Ende war Matteo dann in der Gruppe der Favoriten dabei, als die Attacken begannen war er aber nicht mehr in der Lage zu folgen. Der zehnte Rang geht aber in Ordnung. Mal sehen, ob wir morgen noch einmal um den Etappensieg kämpfen können.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter

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