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Pressemeldungen | 21.04.2021

BORA – hansgrohe schlägt auf der dritten Etappe der Tour of the Alps zurück

Auch die dritte Etappe der Tour of the Alps bot heute von Imst nach Naturns einige Möglichkeiten für die Kletterer im Feld. Nach dem Rückschlag gestern wollte BORA – hansgrohe heute für Wiedergutmachung sorgen und mit einer offensiven Fahrweise von Beginn an gelang dies auch. Schon im ersten Anstieg zeigten sich Felix Großschartner und Matteo Fabbro immer wieder an der Spitze des Rennens, bis sich schließlich 15 Fahrer vom Feld lösen konnten. Obwohl der Vorsprung dieser Gruppe nie mehr als 2:30 betrug, arbeitete man gut zusammen. Im vorletzten Anstieg des Tages fielen fünf Fahrer aus der Spitze zurück, während Felix und Matteo das Tempo weiter hochhielten. Die Vorentscheidung fiel im letzten Anstieg 20 km vor dem Ziel, als zuerst Fabbro mit Moscon attackierte, wenig später schlossen auch Felix Großschartner und M. Storer zur neuen Spitze auf. Dieses Quartett verteidigte wenige Sekunden Vorsprung bis auf die Zielgerade, wobei sich G. Moscon im Sprint gegen Felix Großschartner knapp durchsetzen konnte. Dennoch zeigte BORA – hansgrohe heute eindrucksvoll, dass die Form von Fabbro und Großschartner Richtung Giro stimmt.

 

Ergebnisse

01 G. Moscon                     4:04:25

02 F. Großschartner             +0:00

03 M. Storer                       +0:01

04 M. Fabbro                      +0:01

 

Reaktionen im Ziel

„Wir wollten heute unbedingt zeigen, dass die Form wesentlich besser ist, als das gestern den Eindruck gemacht hat. Nach einem langen Höhenblock kann das immer mal sein, dass man in der Leistung etwas inkonstant ist. Aber das soll keine Ausrede sein, gestern waren wir einfach nicht dabei. Heute allerdings sind Matteo und ich von Beginn an aggressiv gefahren und waren dann in der großen Spitzengruppe. So richtig gerollt ist die Gruppe nicht, darum haben Matteo und ich auch viel investiert, weil wir heute unbedingt vorne ankommen wollten. Es war klar, dass am letzten Berg die Entscheidung fallen wird. Dort haben die Beine entschieden und wir waren beide an der Spitze. Taktisch konnten wir uns nicht viel erlauben, da die Verfolger so knapp dran waren und zum Ziel Gegenwind war. Im Sprint hätte ich den Speed gehabt, aber es war kein Platz bei dem kurvigen Zieleinlauf. Gianni hat das gut gemacht, er hat von vorne die Kurven gut ausgenutzt. Ich bin heute dennoch zufrieden, denn der Tag war wichtig fürs Selbstvertrauen, und die nächsten Tage können wir sicher noch einmal was versuchen.“ – Felix Großschartner

„Das war die richtige Reaktion der Jungs nach dem Tag gestern. Sie haben von Kilometer null weg das Rennen bestimmt und sind toll gefahren. Heute hätten wir den Sieg verdient gehabt, aber am Ende war einer schneller. Wir konnten im Finale nicht attackieren, denn die Gruppe dahinter war knapp dran, mit einigen starken Leuten drin, da blieb uns nur die Option Sprint. Felix hat das gut gemacht, es war knapp, hat aber eben nicht gereicht. Aber wir sind happy mit dem Tag, eine tolle Teamleistung und sehr wichtig für die Moral.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter

 

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