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Pressemeldungen | 23.10.2020

Pascal Ackermann verpasst das Podest auf der ersten Sprintetappe der Vuelta a Espana

Mit der weitgehend flachen 192 km langen Strecke zwischen Garray-Numancia und Ejea de los Caballeros gab es heute eine der wenigen Sprintetappen bei der diesjährigen Vuelta. Pascal Ackermann, der dieses Jahr sein Vuelta-Debüt gibt, war für BORA - hansgrohe ein heißes Eisen im Feuer. Eine Ausreißergruppe von 4 Fahrern bildete sich schnell nach dem Rennbeginn, aber das Peloton hielt den Abstand stets in einem annehmbaren Ausmaß. Mit 90 km bis zum Ziel forcierte Movistar und Ineos Grenadiers das Tempo, und die Lücke reduzierte sich auf nur 30 Sekunden. BORA - hansgrohe und Deceuninck-Quickstep setzten in der Folge die Pace an der Spitze des Feldes. Mit 17 km bis zum Ziel waren dann alle Ausreißer geschluckt und BORA - hansgrohe versuchte ihren Sprintzug aufzubauen, hatte dabei allerdings etwas Schwierigkeiten. Auf dem letzten chaotischen Kilometer lag Deceuninck - Quickstep an der Spitze und es gelang Pascal Ackermann sich an S. Bennetts Hinterrad zu klemmen. Als J. Philipsen seinen Sprint anzog kam Bennett noch auf den letzten Metern an ihm vorbei und gewann die Etappe, während Pascal sich am Ende mit dem vierten Platz begnügen musste. In der Top-10 der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen.

 

Ergebnis

01 S. Bennett                         3:53:29

02 J. Phillipsen                          +0:00

03 J. Mareczko                          +0:00

04 P. Ackermann                       +0:00

 

Reaktionen im Ziel

„Wir wollten heute natürlich einen Etappensieg holen aber leider hat das nicht geklappt. Die ersten drei Etappen waren nicht leicht für die Sprinter, aber ich fühlte mich gut und glaubte, dass wir heute siegen konnten. Bei der diesjährigen Vuelta gibt es nicht viele Chancen für die Sprinter, und so wollten wir alles versuchen. Auf dem letzten Kilometer war es sehr schnell und chaotisch aber ich konnte mich letztlich an Sams Hinterrad hängen. Am Ende konnte ich aber nicht mehr an ihm vorbeiziehen und kam als Vierter in Ziel. Nicht das Ergebnis, das wir uns erhofft hatten, aber wir werden es noch einmal auf den anderen Sprintetappen versuchen und hoffen, dann erfolgreich zu sein." - Pascal Ackermann

„Wir haben das Rennen sehr gut kontrolliert. Im Finale wollten wir natürlich mit Pascal um den Sieg mitfahren, aber wie das so in einem Sprintfinale ist, kann da viel passieren und durcheinander gehen. Man muss Entscheidungen in Sekunden fällen und letztlich war er heute Vierter. Das kann passieren. Es ist kein Beinbruch und bei der nächsten Chance werden wir es wieder probieren." - Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

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