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Team News | 17.10.2021

Prolog geschafft: Von nun an geht das Camping-Leben los!

Regen machte den heutigen 20 Kilometer langen Prolog im Tafelberg Nationalpark alles andere als einfach. Als Zeitfahren ausgetragen gingen die Teams eines nach dem anderen ins Rennen. Auch für Kämna und Zwiehoff begann so offiziell das Abenteuer Apsa Cape Epic. Davor wartete ein leichtes Frühstück, heute noch zu einer einigermaßen christlichen Zeit um sieben Uhr, da die Strecke ja relativ kurz war.

Zubereitet wird die erste Mahlzeit des Tages ähnlich wie im Rennbetrieb bei BORA – hansgrohe von einem Koch, den Specialized für alle eigenen Teams mitgebracht hat. „Gut, dass ich nicht auch noch kochen muss und für die Fahrer wahrscheinlich auch besser“, scherzt Mario Lexmüller, der vor Ort Team-Manager und Mechaniker in Personalunion ist. „Die Bikes sind in jedem Fall ready. Gestern nach dem Recon war noch einiges zu tun, das Wetter war ja auch schon gestern eher bescheiden. Den einen oder anderen Kniff haben mir die Spezialisten der anderen Specialized-Teams auch noch gezeigt“, so Lexmüller vor dem Auftakt zum Rennen.

„Die Trails waren bei dem Wetter echt schwierig, aber wir hatten Spaß. Bergauf haben wir einen guten Rhythmus gefunden, bergab habe ich dann das Tempo vorgegeben und Lenni konnte das super mitfahren. Ich bin relativ schnell eine für mich normale Downhill-Pace gefahren. Darum konnten wir die Strecke am Fuße des Tafelbergs auch trotz des Regens genießen“, fasst Ben Zwiehoff den Auftakt zusammen.

Für Lennard Kämna war heute der erste Wettkampf nach mehr als fünf Monaten Pause, da konnte man auch durchaus Begeisterung beim „Comeback“ spüren. „Das hat richtig Spaß gemacht. Es waren auch ein paar Deutsche an der Strecke, die uns richtig angefeuert haben. Diese Art von Renn-Feeling hat mir schon ein wenig gefehlt, und es macht definitiv Laune auf mehr. Ich muss sagen, ich bin glücklich, dass der erste Tag so gut gelaufen ist. Auf den Trails hatten wir echt Spaß“, so Kämna nach dem Prolog.

 

CAMPING LIFESTYLE IN SÜDAFRIKA

“Wir sind jetzt in unserem Camper und am Weg ins Base Camp. Das Ding ist relativ geräumig, aber irgendwie haben wir viel zu viel Zeug dabei, da stapelt sich alles bis an die Decke“, analysiert Ben Zwiehoff nach der ersten Kontaktaufnahme mit dem neuen Zuhause für die kommenden sieben Tage. Innerhalb des Camps hat Specialized für alle seine Teams eine eigene Infrastruktur aufgebaut. Kämna beschreibt das Camp im Camp wie folgt: „Da stehen die ganzen Camper, in denen wir schlafen, zusammen. Dann gibt es noch die Zelte, in denen die Mechaniker und Staff übernachten und die Support Trucks. Aufgebaut wird das Ganze erst heute, wenn wir angekommen sind, der Transfer sind ein paar Stunden. Morgen können wir euch da sicher ein paar coole Bilder zeigen.“

Dass sich das Wetter in den kommenden Tagen bessern soll, hilft auch dabei, diesem Camping Lifestyle positiver entgegenzublicken. „Ja, wenn es jeden Tag so wie heute wäre, dann hätten wir hier drin, glaub ich schnell ein Problem, weil du den Dreck irgendwie überall mit hinschleppst“, meint Zwiehoff. Die Frage, wer von den beiden denn in diesem Falls fürs Saubermachen verantwortlich wäre, bleibt unbeantwortet. Wobei davon auszugehen ist, dass auch dieser Job, wie so vieles beim Camp Epic gemeinsam im Team erledigt werden würde.

„Eigentlich ist der Support generell gar nicht so viel anders als auf der Straße, nur alles einfach rustikaler. Der größte Unterschied ist, dass die Trikots viel dreckiger sind“, fasst Ben den ersten Tag des Abenteuers für die beiden BORA – hansgrohe Profis zusammen.

 

Fotos: ©Michal Cerveny & ©Cape Epic

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